10. Kallenhardter Kultursafari

10. September 2009

Unter dem Motto ‚Wald-Ansichten’ starteten wir am 20. September 2009 am Wanderparkplatz ‚Eichenkamp’ und folgten alten Handelswegen (Hohlwege) hinauf zum großen Storchenschnabel von wo aus wir zu den Grubenteichen, unserem Endziel, wanderten, wo uns Kaffee und Kuchen erwarteten.

Auf dem Weg zum ‚Großen Storchenschnabel führte uns Tim Füßman in die Wunderwelt der Pilze. Wer weiß schon, dass die Pilze in den meisten Fällen in Symbiose mit anderen anderen Pflanzen leben, vor allem mit Bäumen, daher findet man bestimmte Pilzarten auch nur im Bereich bestimmter Bäume oder dass das, was wir als Pilz bezeichnen eigentlich nur die Frucht ist, und das der eigentliche Organismus im Boden wächst und Ausmaße von mehreren Hektar einnehmen kann.

Auf dem ‚Großen Storchenschnabel’ hatten wir einen herrlichen Weitblick ins Sauerland, was wir vor allem ‚’Kyrill’ zu verdanken hatten, der einige Jahre  zuvor große Teile der Fichtenschonung zerstört hatte. Waldarbeiter hinterließen bei den Aufräumarbeiten einige nette Kunstwerke.

Vom ‚Großen Storchenschnabel’ ging es Richtung Grubenteiche. Auf dem Weg dorthin erzählte uns unser Ortsvorsteher Dietmar Kruse Interessantes über Grenzsteine und Peter Dresel an einer alten Erzbrube über die Geschichte des Erzabbaus.

An den Grubenteichen angekommen informierte die Freiwillige Feuerwehr von Kallenhardt über die Waldbrandverhütung und –bekämpfung. Besonders interessant war der Bericht über das ausgeklügelte Wegesystem mit dem Löschwasser mit Hilfe der hiesigen Landwirte zum jeweilgen Brandherd transportiert werden muß, wenn sich gerade kein Löschwasserteich, wie der Grubenteich, in der Nähe befindet. Dann wurde das Löschen im Ernstfall mit Wasser aus den Grußenteichen geprobt, an dem besonders die Kinder sichtlich Spaß hatten.

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