Alle Tipps sind vom BUND und dürfen unter Nennung kostenlos verbreitet werden
BUND-Energiesparkonto hilft Verbrauch und Kosten zu senken
Durchschnittlich 130 Euro betragen die monatlichen Energiekosten pro Haushalt. Das sind rund sechs Prozent der Gesamtausgaben. Da Strom- und Heizkosten meist jährlich abgerechnet werden, fehlt vielen Verbrauchern das Gefühl dafür, welche Energie-Zusatzkosten die Anschaffung neuer Geräte verursachen kann. Informative und monatliche Abrechnungen könnten dabei helfen, Energiefresser aufzuspüren und Kosten sowie CO2-Emissionen zu senken.
Gemeinsam mit der Internet-Plattform CO2online stellt der BUND jetzt ein kostenloses Online-Energiesparkonto bereit. Das Programm liefert wertvolle und auf den konkreten Fall zugeschnittene Informationen, mit deren Hilfe die Energiekosten sinken können. Werden regelmäßig Daten aus Energie-Abrechnungen und Zählerstände eingetragen, berechnet das Konto die persönliche Energiebilanz in übersichtlichen Grafiken und Tabellen, von den täglichen und wöchentlichen Kosten bis hin zur Prognose für das gesamte Jahr. Das Energiesparkonto zeigt beispielsweise, wie viel CO2 ein sparsamer Kühlschrank vermeidet und wie die Heizkosten nach einem Einbau neuer Fenster sinken können.
Ebenso lässt sich das Einsparpotenzial des Haushalts aufzeigen und welche konkreten Maßnahmen dafür geeignet sind. Gesparte Kosten und vermiedene CO2-Emissionen werden ebenfalls aufgeführt.
Das Einrichten eines Energiesparkontos dauert nur wenige Minuten. Die persönlichen Daten sind nur für den Nutzer selbst einsehbar.
Hier gehts zum Energiesparkonto.
Umweltschonend Kaffee trinken
Auf den meisten Kaffeeplantagen in den Ländern Süd- und Mittelamerikas, Afrikas, Asiens und den pazifischen Inseln werden große Mengen gesundheits- und umweltschädlicher Pestizide eingesetzt. Sie belasten Böden und Grundwasser, bedrohen die Artenvielfalt und gefährden die Gesundheit Einheimischer. Wird der Wasserbedarf beim Anbau der Pflanzen, der Verschiffung, der Röstung und Verpackung berücksichtigt, stecken in einer Tasse Kaffee 140 Liter so genanntes “virtuelles Wasser”. Die Erdbevölkerung konsumiert jährlich 590 Milliarden Tassen Kaffee, Cappuccino oder Espresso. Um die Weltmarktpreise niedrig zu halten, wird auf Kosten von Natur und Mensch ein harter Preiskampf ausgefochten. Wer trotz dieser Hintergründe nicht auf Kaffee verzichten will, sollte einige Hinweise des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beachten.
So sind die schädlichen Umweltfolgen bei Kaffee aus ökologischem Anbau geringer. Pestizide sind dann verboten, den Folgen der Bodenerosion wird entgegengewirkt. Der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und synthetischen Dünger, der Anbau von Mischkulturen sowie angepasste Fruchtfolgen sind weitere Maßnahmen, die den Kaffeeanbau umweltfreundlicher machen. Der BUND empfiehlt außerdem fair gehandelten Kaffee. Er ist zwar etwas teurer, sichert jedoch die Existenz der Bauern besser und genügt in der Regel den Ökostandards. Solche Produkte tragen das internationale “TransFair-Fairtrade”-Siegel sowie das Bio-Siegel oder das Label eines ökologischen Anbauverbandes.
Nach Zubereitung sollte das schwarze Getränk der Kaffeemaschine entnommen und in eine Thermoskanne umgefüllt werden. Das erübrigt den Gebrauch der Heizplatte. Sogenannte “dänische Kaffeekannen” sparen auch den Papierfilter. Dabei wird kochendes Wasser auf den gemahlenen Kaffee gegossen und darüber ein Sieb aus Edelstahl platziert. Nachdem der Deckel aufgesetzt wurde, wird das Ganze einige Minuten stehen gelassen. Nach dem Ziehen wird das Sieb nach unten gedrückt und der Kaffee anschließend in eine Keramik- oder Thermostasse gefüllt. Diese Technik, Kaffee zu kochen, gilt als die umweltfreundlichste.
Weitere Informationen zu ökologisch und fair gehandelten Produkten finden Sie im Internet unter www.oeko-fair.de. Mehr zum TransFair-Fairtrade-Siegel unter www.transfair.org. Unter www.weltladen.de gibt es Infos zu den Weltläden für fair gehandelte Produkte.










